Film „Bauer unser“: Ab 23. März im Kino

13.03.2017

Die Bauern stehen seit geraumer Zeit in der Kritik. Vor allem die „Massentierhaltung“ gilt als Inbegriff des Bösen. Dabei wissen die Wenigsten, wie es in der modernen Landwirtschaft wirklich aussieht. Der Film „Bauer unser“ gewährt jetzt einen – weitgehend ideologiefreien – Blick hinter die Kulissen. Ab dem 23. März läuft „Bauer unser“ im Kino.

Wachse oder weiche – das ist die Herausforderung, der sich die Landwirte ausgesetzt sehen. Viele von ihnen geben auf, manche suchen ihr Heil in der Bio-Nische.

Regisseur Robert Schabus hat kleine und große Betriebe in Österreich besucht, darunter Öko- und konventionelle Landwirte ebenso wie Schlachthöfe, aber auch den für Landwirtschaft zuständigen EU-Kommissar in Brüssel und EU-Parlamentarier. Ohne ideologische Brille zeigt die Dokumentation, wie es in der heutigen Landwirtschaft wirklich zugeht, was schief läuft, und warum Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA die Lage der Bauern noch verschärfen dürften.

So entsteht ein vielschichtiges Bild der Akteure – und der Eindruck: So wie es jetzt läuft, kann es nicht weitergehen! Antworten, welche Form der Landwirtschaft denn nun zukunftsweisend ist, gibt der Film eher nicht. Aber er regt zum Nachdenken an.

 

foodwatch erhält für diese Rezension kein Geld und ist an den Einnahmen des Films in keiner Weise beteiligt.